Wo Programme und Dienste ihre lokalen Einstellungen speichern, wie sie mit der Datei umgehen und welche Einstellungen es nur dort gibt, ohne Oberfläche.
Jedes Programm und jeder Dienst speichert seine lokalen Einstellungen in einer
Datei appsettings.json: Datenbankverbindung, Dienstkonto,
Registrierungspunkte, Fensterposition und Ähnliches. Die meisten Werte stellen
Sie in den Konfiguratoren und Programmen ein; einige wenige gibt es nur in der
Datei. Was für das ganze System gilt, steht dagegen in der Datenbank und wird
in der Administration eingestellt.
Wo die Datei liegt
Programm
Datei
Server, Routing Service, Dispatcher, Logger
im Programmordner des Dienstes; der Konfigurator legt sie an
Agent, Administration
im Profil des Windows-Benutzers unter %AppData%\ilogixx GmbH\myContactCenter\Agent bzw. …\Admin
Wandanzeige
im Profil des Windows-Benutzers unter %AppData%\ilogixx GmbH\myContactCenter\Wallboard, wenn dort eine liegt, sonst im Programmordner
Eine appsettings.json im Programmordner von Agent oder Administration dient
als Vorlage für alle Benutzer des Rechners: Werte, die einem Benutzer noch
fehlen, übernimmt das Programm beim Start daraus — Anmeldedaten und
Audiogeräte ausgenommen. Die Registrierungspunkte und die Adressen
PublicAddress und BindAddress gibt sie bei jedem Start vor, solange sie
beim Benutzer leer sind — siehe
Vorgaben für alle Benutzer.
Wie die Programme mit der Datei umgehen
Fehlt die Datei, legt das Programm sie mit Vorgabewerten an.
Ist sie beschädigt, arbeitet das Programm mit den Vorgabewerten weiter —
der Server etwa ohne Datenbankverbindung.
Was Sie in einem Programm einstellen, schreibt es selbst in die Datei,
spätestens nach zwei Minuten.
Kennwörter stehen verschlüsselt darin.
Jeder Konfigurator legt beim Start eine Kopie der Datei unter
%ProgramData%\ilogixx GmbH\myContactCenter\Backup ab.
Einstellungen ohne Oberfläche
Diese Einträge gibt es nur in der Datei. Die Namen folgen dem Aufbau der
Datei; ein Punkt trennt Abschnitt und Eintrag.
Server
Eintrag
Vorgabe
Wirkung
PbxAddressBookIntervalInMinutes
60
wie oft der Server das Adressbuch der Telefonanlage abfragt, in Minuten; 0 steht für 15
ServerConfiguration.SendPort6007Errors
true
false schaltet die Meldung Verbindung zu Port 6007 fehlgeschlagen ab, siehe Meldungen und Fehler
Routing Service
Eintrag
Vorgabe
Wirkung
PublicAddress
leer
die Adresse, die der Routing Service der Telefonanlage für SIP und Sprache nennt. Nötig, wenn er hinter einer Adressumsetzung (NAT) steht.
BindAddress
leer
die Adresse der Netzwerkkarte, die er für SIP und Sprache benutzt, wenn der Rechner mehrere hat. Leer nimmt er die, über die er die Anlage erreicht.
EmailCheckIntervalInMinutes
15
wie oft der aktive Routing Service den Mailserver für den Versand und die Postfächer für Status der Dienste prüft, in Minuten; die erste Prüfung folgt eine Minute nach dem Start
MaxCalls
1024
wie viele Rufe der Routing Service gleichzeitig führen kann; ein verbundenes Gespräch belegt mindestens zwei, den Kunden und den Agenten. Höchstens 2048; 0 steht für 2048. Der Routing Service übernimmt den Wert beim Start.
Agent
Eintrag
Vorgabe
Wirkung
PublicAddress, BindAddress
leer
wie beim Routing Service, für das Softphone des Agenten
DisableTerminalServerDetection
false
true: Der Agent prüft nicht, ob Mikrofon und Lautsprecher angeschlossen sind — etwa auf einem Terminalserver ohne Audiogeräte