myContactCenterHandbuch

Protokolle und Überwachung

Wie ausführlich die Programme und Dienste protokollieren, wie Sie myContactCenter per SNMP überwachen, wie E-Mails bei Alarmen aussehen und wann der Server seine Datenbank wartet.

Tracing Einstellungen

Alle Programme und Dienste schreiben Protokolle — im Fachjargon Traces — an den Logger, der sie in einer gemeinsamen Datei sammelt. Auf dem Reiter Tracing Einstellungen legen Sie fest, wie ausführlich.

Auf der Unterregisterkarte Allgemein setzen vier Schaltflächen alle Stufen auf einmal:

Schaltfläche Wirkung
Empfohlen die empfohlenen Stufen für den laufenden Betrieb
Kein Trace keine Protokolle, außer Fehlern der Alarme
Minimum nur Fehler
Maximum alles, so ausführlich wie möglich

Die Unterregisterkarten Server, Admin, Agent, Wallboard, Dispatcher, RoutingService und Logger enthalten je Programm eine Tabelle: unter Trace Element die Bereiche, unter Trace Level die Stufe Keine, Fehler, Warnung, Information oder Ausführlich. Auf Agent wählen Sie außerdem rechts die Agenten aus, für die diese Stufen gelten; alle anderen Agenten schreiben keine Protokolle.

SNMP Einstellungen

Mit SNMP melden Sie Alarme an ein Überwachungssystem Ihrer IT. In der Gruppe SNMP Server Konfiguration:

Feld Bedeutung Vorgabe
SNMP Server Name oder IPv4-Adresse des Systems, das die Meldungen (Traps) empfängt. Leer ist SNMP aus. leer
SNMP Port der Port des Empfängers 162
SNMP Gruppe die Community public
SNMP Ort, SNMP Kontakt Standort und Ansprechpartner, die der Server auf Anfrage nennt leer
SNMP Version V1 oder V2 V1
SNMP ID für diesen Server eine Nummer, an der das Überwachungssystem den Server erkennt 0

Ist ein SNMP-Server eingetragen, beantwortet der Server selbst SNMP-Anfragen auf dem UDP-Port 6008 und sendet Traps für Alarme, deren Schweregrad das vorsieht — siehe Leistungsüberwachung und Alarme. SNMP braucht die Lizenz Server: SNMP Überwachung.

E-Mails bei Alarmen

Schweregrade der Alarme können auch E-Mails verschicken. Wie sie aussehen, legt die Gruppe E-Mail Vorlage fest: Betreff und Text. Darin stehen diese Platzhalter zur Verfügung:

Platzhalter wird ersetzt durch
%ALARMNAME% den Namen des Alarms
%TYPE% RAISED bei einem neuen Alarm, UPDATE bei einer Änderung
%RAISED%, %CHANGED% wann der Alarm ausgelöst bzw. geändert wurde
%SEVERITYNAME%, %SEVERITYLEVEL% Name und Stufe des Schweregrads
%THRESHOLD%, %VALUE% die Schwelle und den gemessenen Wert

Bleibt der Text leer, verschickt der Server eine englische Standard-E-Mail — auch mit eingetragenem Betreff. Absender ist die Adresse aus E-Mail-Versand.

Wartungsplan

Auf dem Reiter Wartungsplan legen Sie in einem Kalender fest, wann der Server seine Datenbank wartet. Zu Beginn jedes Eintrags baut er die Indizes neu auf und verkleinert die Datenbankdateien. Ohne Eintrag gibt es keine automatische Wartung. Bearbeiten dürfen den Plan nur Hauptadministratoren.

Legen Sie die Wartung in eine ruhige Zeit, etwa nachts: Während sie läuft, kann die Datenbank langsam reagieren. Von Hand starten Sie die Wartung mit Wartung in der Gruppe Datenbank des Menübands. Was die Wartung genau tut und was danach zu beachten ist, beschreibt Wartung.

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