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Alarmkonfiguration

Wie Sie je Leistungsindikator festlegen, ab welchem Wert welcher Schweregrad gilt, wer die E-Mails zu den Alarmen bekommt und ob SNMP-Traps gesendet werden.

Die Alarmkonfiguration unter Leistungsüberwachung ist eine Tabelle mit einer Zeile je Leistungsindikator. Hier legen Sie fest, ab welchem Wert ein Alarm in welchem Schweregrad ausgelöst wird und wer davon erfährt — siehe Wer davon erfährt.

Die Spalten

Spalte Inhalt
Indikator Typ, Indikator Art und Name des Indikators, nicht änderbar
E-Mail Adressen die Empfänger der E-Mails zu den Alarmen dieses Indikators, durch Kommas getrennt
Supervisoren die Supervisoren, die über die Alarme dieses Indikators informiert werden; zur Auswahl stehen die Agenten mit Supervisor-Profil
SNMP Trap Alarme dieses Indikators als SNMP-Trap senden
Auf passivem Server auslösen den Indikator auch auf einem passiven Standby-Server auswerten
je Schweregrad eine Spalte die Schwelle für diesen Schweregrad

Die Spalten der Schweregrade folgen der Liste Schweregrad: links der leichteste, rechts der schwerste. Die Tabelle liest die Schweregrade beim Öffnen; haben Sie Schweregrade geändert, öffnen Sie sie neu.

Schwellen eintragen

  • Leer heißt: Dieser Schweregrad gilt für den Indikator nicht. Ohne jede Schwelle löst der Indikator keinen Alarm aus.
  • Was Sie eintragen, richtet sich nach dem Ergebnis der Formel: eine Zahl, eine Dauer wie 00:05:00, ein Datum, ein Schalter für Ja/Nein oder ein Text, auch für Zustände.
  • Die Schwellen müssen zur Reihenfolge des Indikators passen: Bei aufsteigend darf die Schwelle eines schwereren Schweregrads nicht kleiner sein als die eines leichteren, bei absteigend nicht größer. Sonst zeigt die Zelle Falsche Wertereihenfolge.
  • Ist die Formel fehlerhaft, steht in der Zeile Fehlerhafte Formel, und die Schwellen sind gesperrt.

Nach jeder geänderten Zelle erscheint das Fenster Speichern mit dem Namen des Indikators: OK speichert sofort, Abbrechen verwirft die Änderung. Die neuen Werte gelten ab dem nächsten Lauf, also praktisch sofort. Eine Zeile mit Falsche Wertereihenfolge oder mit Keine gültigen E-Mail Adressen speichert die Administration nicht. Speichern können Sie mit dem Recht Leistungsindikatoren auf Ändern.

Welcher Schweregrad gilt

Reihenfolge aufsteigend Es gilt: Warnung kein Alarm Hinweis Warnung Kritisch 0 5 10 20 Wert Wert 12
Beispiel: aufsteigende Reihenfolge
Reihenfolge Es gilt
aufsteigend der schwerste Schweregrad, dessen Schwelle der Wert erreicht oder überschreitet
absteigend der schwerste Schweregrad, dessen Schwelle der Wert erreicht oder unterschreitet
unsortiert der Schweregrad, dessen Schwelle genau dem Wert entspricht; passen mehrere, der leichteste

Aufsteigend: Ein Indikator zählt die wartenden Konversationen, mit den Schwellen 5 für „Hinweis“, 10 für „Warnung“ und 20 für „Kritisch“. Bei 12 Wartenden gilt „Warnung“, bei 25 „Kritisch“, bei 3 gibt es keinen Alarm.

Absteigend: Ein Indikator zählt die angemeldeten Agenten, mit den Schwellen 3 für „Warnung“ und 1 für „Kritisch“. Bei drei oder zwei Agenten gilt „Warnung“, bei einem oder keinem „Kritisch“.

Wechselt der Wert später in einen anderen Schweregrad, ändert sich der Alarm; erreicht er keine Schwelle mehr, endet er — siehe Wie ein Alarm verläuft.

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