myContactCenterHandbuch

Voraussetzungen

Was Rechner, Datenbanken, Dienstkonto, Netz und Telefonanlage mitbringen müssen, bevor Sie myContactCenter installieren.

Die Installationspakete prüfen nur die .NET-Laufzeit. Halten Sie deshalb vor der Installation bereit, was diese Seite nennt.

Rechner

  • Windows 11 und Windows Server ab 2022. Agent, Administration und Wandanzeige laufen an den Arbeitsplätzen unter Windows 11, Server, Routing Service, Dispatcher und Logger unter Windows Server 2022 oder neuer. Alle Pakete sind für 64-Bit-Windows gebaut.
  • Administratorrechte für die Installation und für die Konfiguratoren. Agent, Administration und Wandanzeige laufen danach mit den Rechten des angemeldeten Benutzers.
  • .NET 9. Jeder Rechner, auf dem Sie ein Paket installieren, braucht die Microsoft .NET Desktop Runtime und die Microsoft ASP.NET Core Runtime in der aktuellen Version 9. Jedes Paket prüft beide und bricht ohne sie mit einem Hinweis ab. Die Laufzeit von Microsoft Visual C++ bringen Agent und Routing Service selbst mit. Der Dienst SwyxCDS braucht außerdem .NET Framework 4.8, wenn Sie SwyxWare oder SwyxON anbinden.
  • Platz für Protokolle und Aufzeichnungen. Der Logger hebt ältere Protokolle bis zu einer einstellbaren Größe auf, Vorgabe 2000 MB — siehe Logger. Mitschnitte und Sprachnachrichten legt der Routing Service als WAV-Dateien ab, siehe Reiter Server.

Datenbanken

Microsoft SQL Server

Konfiguration, Statistik und Lizenzdaten liegen in einer Datenbank auf Microsoft SQL Server ab Version 2022. Die Express-Ausgabe genügt, begrenzt aber die Größe jeder Datenbank. Den Server und die Datenbank nennen Sie im Server Konfigurator; er legt die Datenbank selbst an.

  • SQL-Server-Authentifizierung einschalten. Server Konfigurator und Server melden sich mit einer SQL-Anmeldung an, nicht mit einem Windows-Konto. Der SQL Server muss dafür im gemischten Modus laufen.
  • Eine SQL-Anmeldung mit weitreichenden Rechten. Sie muss Datenbanken anlegen und sichern sowie Anmeldungen anlegen und Rechte vergeben dürfen. Der Server arbeitet im Betrieb mit derselben Anmeldung; sie muss also bestehen bleiben.
  • Erreichbar von allen Arbeitsplätzen. Agent und Administration lesen die Daten für Berichte und Dashboards direkt aus der Datenbank. Der Name des SQL Servers muss deshalb auch an den Arbeitsplätzen auflösbar und sein Port dort erreichbar sein — siehe Ports und Verbindungen.
  • SQL Server-Browser für benannte Instanzen. Von ihm stammt auch die Liste der SQL Server im Konfigurator; fehlt ein Server dort, tragen Sie seinen Namen selbst ein.

Datenbank für die Konversationen

Tickets und Konversationen — E-Mails, Faxe, Chats und Anrufe — speichert der Server in einer zweiten Datenbank, der Monitoring Datenbank. Sie liegt wahlweise ebenfalls auf Microsoft SQL Server oder auf PostgreSQL.

Für PostgreSQL gilt:

  • Der Konfigurator bietet nur PostgreSQL-Server an, die er im Netzsegment seines Rechners auf Port 5432 oder 5433 findet.
  • Die Anmeldung muss Datenbanken und Rollen anlegen dürfen. Auch mit ihr arbeitet der Server im Betrieb.

Dienstkonto

Server, Routing Service, Dispatcher und Logger laufen unter einem Windows-Konto, das Sie im jeweiligen Konfigurator eintragen:

  • ein Benutzerkonto mit Kennwort, vom Rechner selbst oder aus der Domäne. Konten ohne Kennwort, etwa das lokale Systemkonto, lassen sich nicht eintragen.
  • Das Windows-Recht „Anmelden als Dienst“ gibt der Konfigurator dem Konto selbst.
  • Das Konto des Routing Service muss in den Ordner für Aufzeichnungen schreiben dürfen, wenn dort eine Freigabe im Netz eingetragen ist — siehe Reiter Server.
  • Bei SwyxWare und SwyxON ohne eigenes Konto für die Anlage meldet sich der Server mit seinem Dienstkonto an der Swyx-Konfiguration an — siehe Telefonanlage.

Verteilen Sie die Dienste auf mehrere Rechner, ist ein Domänenkonto am einfachsten.

Netz

  • Ports. Welche Verbindungen zwischen den Rechnern frei sein müssen, steht unter Ports und Verbindungen. Die Pakete tragen Regeln für ihre eigenen Ports in die Windows-Firewall ein — siehe Firewall.
  • Namen. Die Namen von Server, Dispatcher und SQL Server müssen dort auflösbar sein, wo sie eingetragen werden — siehe Namen und Adressen.
  • Internet. Der Server aktiviert Lizenzen über HTTPS beim Aktivierungsserver von ilogixx, auf Wunsch über einen Proxy; ohne Zugang geht es auch über eine Datei — siehe Aktivierung. Sprachdienste und KI-Funktionen erreicht myContactCenter über HTTPS bei Microsoft Azure.

Telefonanlage

  • Eine Telefonanlage, die myContactCenter kennt — siehe Anlagentypen.
  • Ein SIP-Konto an der Anlage, mit dem sich der Routing Service anmeldet; mehrere Routing Services teilen sich dieses Konto. Benutzername und Kennwort tragen Sie im Routingservice Konfigurator ein.
  • Je Agent eine Nebenstelle; mit ihr meldet sich das Softphone des Agenten an der Anlage an.
  • An den Arbeitsplätzen der Agenten ein Headset oder Mikrofon und Lautsprecher — siehe Arbeitsplätze einrichten.

Lizenzen

Eine neue Datenbank enthält Evaluierungsschlüssel zum Ausprobieren. Für den Betrieb brauchen Sie gekaufte Lizenzschlüssel oder Pay-by-Use — siehe Lizenzen. Ein Standby-Server braucht eigene Lizenzen.

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